Vorverkauf über "www.okticket.de" - in Schwarzenbach: Susanne Lange, August-Bebel-Str.1


Ein Tip für vor der Veranstaltung:

Besucht doch mal das Erika Fuchs Haus nebenan.

Bei Vorlage unserer Eintrittskarte gibt es vergünstigten Eintritt

 


Sonntag 19.Mai 2019 18°°Uhr

 

   Josef Brustmann

   "Das Leben ist kurz - kauf die roten Schuh"

Musikkabarett von und mit Josef Brustmann

 

Dass sie mal untergehen würde, die Erde, war allen klar - warum auch nicht? Die Sonne macht das jeden Tag! War doch klar, dass sich irgendein Trumpl findet, der den roten Knopf drückt.

Aber es kam alles anders. Die Erde kippte plötzlich von sich aus auf die rechte Seite, viele verloren das Gleichgewicht und stürzten ins All. In England klaute jemand im Durcheinander die Kronjuwelen, in Oberammergau tauchte in einem Wirtshaus das Bernsteinzimmer wieder auf.

In Dr. Markus Söders Staatskanzlei fielen alle soeben aufgehängten Kreuze von der Wand.

 

Alle Lufthansa-Piloten brachen sofort einen Streik vom Zaun. Und als in Berlin aus der Kuckucksuhr des Heimat- und Innenministers Horst Seehofer ein brennender Kuckuck wie ein Beelzebub herausfuhr, dabei mehrere Male „Asylantenraus-Asylantenraus“ schrie, entgleiste zeitgleich wie durch Zauberhand  in Ingolstadt Seehofers Märklin-Eisenbahn (wer hatte die Weichen falsch gestellt? ).

Durch ganz Oberbayern ging ein gewaltiger  Rechtsruck.

In Berlin zog sich Angela Merkel für immer in ihre Raute zurück, ohne noch einen Erben für ihre 270 Hosenanzüge eingesetzt zu haben. Noch ehe Frau Dr. Storch das Ruder an sich reissen konnte, implodierte der Stern. Von Adam und Eva  und dem jüngsten Gericht keine Spur - alles frei erfunden.

Nur ich, der Dokumentarist, überlebte vorläufig, weil in Wolfratshausen immer erst alles 20 Jahre später passiert. Kauf dir die roten Schuh, hör ich mich noch zu meiner Frau sagen, das Leben ist kurz.

Josef Brustmann, „der tröstende Stern am konfusen Kabaretthimmel“ (SZ) versucht zu retten, was zu retten ist, mit lautem Singen, Instrumentengetöse und Pfeiffen im Wald.


Sonntag 2.Juni 2019 18°°Uhr

 

   Mathias Kellner Solo

   Tanzcafé Memory

Unermüdlich kreativ und konsequent gestaltet Mathias Kellner seit Jahren die bayerische Musikszene unbeirrbar mit. Der Niederbayer spielt mitreissende Konzerte in denen er seine sorgfältig ausgearbeiteten Lieder durch aberwitzig-skurrile Anekdoten verknotet und zu einem Gesamtkunstwerk werden lässt. Mit einer Stimme die gerade noch samtig weich und plötzlich kratzig laut daherkommt, vertont der Musiker Geschichten aus dem bayerischen Hinterland fernab von kitschiger Landhausmoden-Romantik.

 

Mit seinem vierten Album „Tanzcafé Memory“ beschäftigt sich Kellner mit einem in seiner Arbeit wiederkehrendem Thema - der Vergangenheit. Zuletzt befasste er

sich in dem 2015er Konzeptalbum „Zeitmaschin“ mit seiner Kindheit und Jugend. In „Tanzcafé Memory“ vervollständigt er einerseits die Erinnerungen und bricht andererseits mit einigen Klischees die der „guten alten Zeit“ hartnäckig anhängen.

Der Liedermacher zeichnet mit seinen Texten keine sentimentalen Luftschlösser. Er beschreibt vielmehr Alltagssituationen in all ihrer tragisch komischen Pracht. Er singt vom totlangeweiligen Sonntagnachmittagen, verwöhnten Nachbarsgören und Mutproben im Wald. Von missverstandenen Kindern und unfreiwilligen Drogentrips.

 

Musikalisch gilt: Wo Kellner draufsteht ist auch Kellner drin. Der Musiker zeigt sich verantwortlich für die Produktion, die Aufnahmen und die Mischung des Albums.

Die große Hauptrolle in seinem Schaffen spielt, neben seiner unverkennbaren Stimme natürlich, die akustische Gitarre. Wer Mathias Kellner schon live gesehen hat, weiß, dass die Rhythmen und nuancierten Melodienläufe, die er dem Instrument entlockt, seinen Songs das gewisse Etwas geben. Diesmal experimentierte der Niederbayer viel mit Fingerpicking, was bei manchen Liedern an Songster wie Blind Willie McTell oder Dave van Ronk erinnern lässt.

 


Sonntag 30.Juni 2019 18°°Uhr

 

   Streckenbach & Köhler

   "Hüften aus Gold"

Der selbstverliebte Tenor André von Streckenbach und sein Tastenknecht Köhler haben ausgesorgt! Die beiden sind „Endlich dick im Geschäft“ und müssen sich über die weltlichen Dinge des Lebens keine Sorgen mehr machen. Schnelle Autos, die schönsten Frauen, Alkohol, Drogen, Fressorgien, der Kauf eines Kreuzfahrtschiffes und einer eigenen Raumstation. All das ist inzwischen zum Alltag geworden und für die beiden fast schon mit dem Begriff „Langeweile“ verbunden.

Doch genug geträumt! Die bittere Realität sieht leider ganz anders aus: Jede Kirchenmaus ist flüssiger als die beiden. Schließlich ist das Leben kein Tanzlokal, der Rock’n Roll kein Lehnstuhl und das Showbusiness kein Zuckerschlecken. Erst recht nicht, wenn die Gage immer durch zwei geteilt werden muss. Doch die beiden haben vorgesorgt und sich für die mageren Zeiten ein paar ordentliche Hüften aus Gold zugelegt. Jetzt kann nichts mehr schief gehen!

In Ihrem aktuellen Bühnenprogramm unternehmen Streckenbach & Köhler erneut den vergeblichen Versuch, Seriosität und Anspruch mit Chaos und Klamauk zu kombinieren. Die Kritiker sind sich jedenfalls einig: „Das wird doch nix! Gebt den beiden eine Beschäftigung: Und sei es nur mit sich selbst!“

Sie sind orientierungslos? Sie brauchen Tipps, um dem Schlankheitswahn zu entfliehen? Sie benötigen Infos zum erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit? Dann sind Sie bei „Hüften aus Gold“ vollkommen verkehrt! Für alles andere kann nicht garantiert werden. Ein Abend mit viel Musik, Nonsens und blödsinnig-sinnig-blöden Aktionen. Kommen Sie vorbei! Und setzen Sie sich bloß nicht in die erste Reihe!


Sonntag 14.Juli 2019 18°°Uhr

 

   Thomas Schreckenberger

   "Hirn für Alle"

Oft hört man Sätze wie „Hätte ich nur mehr Geld!“ oder „Wäre ich nur schöner!“, aber kaum jemand wünscht sich „Ich wäre gern schlauer!“

Mein Haus! Mein Auto! Mein Boot! Das sind die Prioritäten unserer Zeit, aber wo bleibt der Traum vom Eigenhirn? Doch warum auch? Für viele Menschen ist das eigene Gehirn längst so überflüssig geworden wie das Grundgesetz für die CSU. Unser Denken haben wir outgesourct und lassen es von Fake News, von Populisten oder tausend Apps auf dem Smartphone erledigen.

Nicht nur unsere Autos, auch unsere Hirne scheinen über eine Abschaltautomatik zu verfügen. Und gibt es nicht genug ermutigende Beispiele aus Wirtschaft und Politik, die zeigen, dass überdurchschnittliche Intelligenz auf dem Weg an die Spitze eher hinderlich sein kann? Oder wie sonst lässt sich erklären, dass Insassen einer geschlossenen Abteilung im Vergleich zum amerikanischen Präsidenten erschreckend normal wirken?

Und auch im Land von Kant und Hegel fällt den meisten Menschen beim Begriff Aufklärung höchstens noch Dr. Sommer von der Bravo ein. Dabei wäre es höchste Zeit, eine neue Ära der Vernunft einzuläuten.

„Hirn für alle“ ist ein Rundumschlag durch Politik und Gesellschaft – ein Abend für jeden, der gern selber denkt oder es einfach mal wieder ausprobieren möchte. Aber Vorsicht: Denken ist wie Sex! Wenn man mal damit anfängt, möchte man es immer wieder tun. (Der Vorteil ist: Man kann es jederzeit und überall tun und muss davor niemanden zum Essen einladen.)

Thomas Schreckenberger ist vielfach ausgezeichneter Kleinkunstpreisträger (u.a. Tuttlinger Krähe, Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, Fränkischer Kabarettpreis, uvm.) und gern gesehener Gast in Rundfunk und Fernsehen.

Der Deutschlandfunk sagt über ihn: „Ein großartiger Kabarettist, der es wie wenige schafft, Themen aus der aktuellen Politik, witzig und pointiert zu verpacken!“

(Achtung: Dieses Programm kann Spuren von Wissen enthalten!)


Sonntag 21.Juli 2019 18°°Uhr

 

Komödianten Nächtla der SPD Schwarzenbach

 

Mäc Härder

"Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt!"

Es zeigt, wie sich die Welt die letzten 30 Jahre verändert hat.
Wir hetzen durchs Leben, ob wir 20 oder 60 Jahre alt sind. 
Selbst 80-jährige hängen mittlerweile genervt am Smartphone rum.

Wenn wir irgendetwas nicht wissen, schauen wir sofort im Computer oder 
im Handy nach. Immer liegt ein Zettel auf dem Küchen- oder Schreibtisch mit Dingen, 
die zu erledigen sind. Wenn man sich die Weltgeschichte anschaut, fragt man sich wofür?

Das Römische Reich ging unter, das Mongolenreich ging unter und das Tausendjährige Reich 
dauerte nur zwölf Jahre. Wir schicken Waffen in großen Mengen in den Nahen Osten und 
als Antwort kriegen wir sie in kleiner Dosis wieder zurück.

 


Sonntag 28.Juli 2019 18°°Uhr

 

40 Jahre WALDSCHRAT