Vorverkaufsstelle in Schwarzenbach/Saale:

SUSANNE LANGE, August-Bebel-Str.1


ACHTUNG    neue Anfangszeiten !!!

Einlass 17°°Uhr,      Beginn 18°°Uhr


23.April 2017  Beginn 18°°Uhr

Matthias Egersdörfer & Fast zu Fürth

"Fürchtet euch nicht"

Seit es diese Musikgruppe gibt, steht der Komiker Matthias Egersdörfer in der Mitte von Fast zu Fürth. Dieser hocheloquente Meister der gemischten Laune Spricht weise, singt wie eine Nachtigall und tanzt einer Elfe gleich. Wie ein Vulkan ruht er in Fast zu Fürth und manch edle Frucht reift an den Hängen, die von der Asche seiner Ausbrüche bestens gedüngt werden. Links und rechts von ihm tobt, gemessenen Schrittes, das Herrenensemble mit den zeitlosen Frisuren.

 

Die Musik von Fast zu Fürth lustwandelt zwischen Volksmusik und Gassenhauer, Pop und einer Art von Rock´n Roll, Rezitativ und Menuett, auf dem schmalen Grat zwischen Scheitern und Siegen. Die Texte werfen mit Fragen lassen Antworten erscheinen oder sind manchmal nur ein einzelner Buchstabe. Fast zu Fürth hat einen Humor von gewaltiger Ausdehnung. Fast zu Fürth verkörpert hysterisches Phlegma und das Erstaunen auch über die winzigsten Dinge. Ein Konzert von Fast zu Fürth ist ein guter Ort um über Hochzeitspläne, Kinderwünsche, Freundschaften, größere Investitionen oder die Erbfolge nachzudenken. Alle Mitglieder von Fast zu Fürth verfügen über ein virtuoses vorderes Minenspiel.

 


21.Mai 2017  Beginn 18°°Uhr

Martin Kälberer "SUONO - Morgenland"

Nach dem Ende der Ära Schmidbauer & Kälberer ist Martin Kälberer intensiv auf Tour um sein solistisches Arbeiten live vorzustellen.

 

Mit im Gepäck das Album SUONO mit den beiden CDs „vielklang“ und „einklang“

und die EP „morgenland“, die am 11. November 2016 – pünktlich zum Martinstag – erschienen ist.

 

„vielklang“ und „einklang“ stellen quasi die beiden Pole dar, zwischen denen sich das musikalische Schaffen des Multiinstrumentalisten und Klangkünstlers bewegt.

 

vielklang ist tatsächlich eine Klangsammlung, basierend auf den verschiedenen Metall-Instrumenten wie Hang, Gubal, Halo, Gongs, Waterphone, singende Säge, etc., deren archaischer, berührender Ton ein zentraler Bestandteil der Musiksprache des Künstlers ist.

 

einklang ist dagegen vollkommen konzentriert und reduziert auf das Piano, das den Hörer elegisch, rhythmisch, pulsierend aber auch entspannend mit auf die musikalische Reise nimmt.

 

In seinem Live-Programm führt Martin Kälberer diese beiden Welten zusammen und vereinigt sie zu einem einzigartigen Klangerlebnis.


11.Juni 2017, Beginn 18°°Uhr

"Komödiand`n-Nächtla"

der SPD Schwarzenbach

Philipp Weber "Durst,Warten auf Merlot"

Wer bringt Klarheit in die trüben Gewässer der deutschen Trinkkultur? Philipp Weber. Der studierte Chemiker und Biologe ist Deutschlands radikalster Verbraucherschützer und hat sich mit Leib und Leber Ihrem Wohl verschrieben. Der Autor und Macher des Sensations-Programms „FUTTER – streng verdaulich“ widmet sich nun den flüssigen Gaumenfreuden. „DURST – Warten auf Merlot“ ist ein furioses Meisterwerk der komischen Volksaufklärung. Denn Weber will mehr: lachende Gesichter, glückliche Menschen und eine bessere Welt. Doch vor allem: den Ministerposten für Verbraucherschutz!

 

(Wer nach diesem Abend kein Kind von ihm will, war in einer anderen Vorstellung.)

 

 


25.Juni 2017  Beginn 18°°Uhr

Stephan Zinner "Relativ Simpel"

Eigentlich wäre das Leben doch ganz einfach: Geburt, Pubertät, Fortpflanzungspartner finden, wennʼs klappt Kinder, gutes Bier trinken, in Würde alt werden, dann Sterben. Und bei all dem möglichst

keinen Scherbenhaufen hinterlassen ... relativ simpel eben! Aber immer, wenn das einer sagt, mit diesem „relativ simpel“, z.B. beim Regal-Aufbau, bei der Wegbeschreibung oder bei der Samenspende, immer dann gibt es irgendwo einen Haken – und es ist Vorsicht geboten.

Denn das Leben ist ein Hürdenlauf: Seien es nun die schnellen Besuche beim Münchner Kreisverwaltungsreferat, bei denen man schon an der Eingangstür scheitert, oder die kurzen Elternabende, die nur drei Stündchen Lebenszeit kosten. Man muss sich gar nicht so weit in fremdes Territorium wagen, die Probleme warten schon im Treppenhaus: Der Weg zur Biorestmülltonne ist vom Kampfhund des Nazi-Nachbarn versperrt („des is a ganz a Braver“), und über kurz oder lang wird der erste Freund der Tochter vor der Tür stehen. Aber das ist längst nicht alles: Dann sind da noch vegane Shrimps, das Dschungelcamp, der FC Bayern mit seinem depperten Katar-Deal, Schöfferhofer-Alkoholfrei, die Steuer, Lebkuchen im Oktober, die Musik aus dem Radio, Lemmy ist tot, Bowie ist tot, alle sind tot. Tja, ein paar Stolpersteine hält das Leben immer parat ... trotzdem: Attacke!! Weg finden.

Von seinem eigenen, eigentlich ziemlich einfachen Lebensplan und den vielen Hürden berichtet Stephan Zinner in seinem neuen Programm „relativ simpel“. Locker plaudernd und an der Gitarre spielend erzählt der Kabarettist, auch bekannt als Nockherberg-Söder und aus Filmen wie „Dampfnudelblues“, Geschichten vom Leben und seinen Fallstricken. Der gebürtige Trostberger und Wahlmünchner Stephan Zinner hat einen guten Blick für die schrägen Momente im Leben. Er überspitzt sie zu irrwitzigen Szenen. Lügen muss er dabei kaum – jeder kennt diese Situationen im Alltag, bei denen man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll.

Musikalisch unterstützt wird der dreifache Familienvater Stephan Zinner auf der Bühne von Andy Kaufman, der für sich ein ganz anderes Daseinskonzept gewählt hat und in wilder Ehe lebt. Die beiden wollen – relativ simpel – einen humorvollen und auch optisch ordentlichen Abend bieten.


9.Juli 2017  Beginn 18°°Uhr

Mathias Kellner "Kettnkarussell"

Die Fans wissen es schon lange: Ob live oder auf CD, bei Mathias Kellner darf man sich auf seine authentischen Songs ebenso freuen wie auf die urkomischen Geschichten dazwischen. Der singende Kellner mit dieser geerdeten warmen Reibeisenstimme klingt dabei immer mehr wie ein Bob Dylan; der schräge Geschichtenerzähler gewitzter Lebensphilosophien unterhält besser als mancher Kabarettist. Mathias Kellner lädt ein ins Universum und ins Chaos der freien Gedanken, in dem jeder seiner Phantasie freien Lauf geben darf und vielleicht auch mal wieder einen anderen Blick aufs Leben bekommt.

Nach seinen beiden Soloalben „Hädidadiwari“ und „Zeitmaschin’“ und dem Livealbum „Gsungene Gschichtn“ stellt Mathias Kellner im Oktober 2016 seine dritte Platte und das gleichnamige Liveprogramm „Kettnkarussell“ vor. Seine Songs und schrägen Anekdoten schreibt das Leben mit all seinen Facetten. Und das ist kein langer ruhiger Fluß, nein: Es ist ein Auf und Ab, es dreht sich schnell und immer schneller, wird langsamer und bleibt stehen. Wie ein Kettenkarussell! Ein großes Tohuwabohu, mit Chancen und Risiken, Wirkungen und Nebenwirkungen.

Für eine Fahrt mit Mathias Kellner kauft man sich einen Chip und fährt zwei Stunden lang Gefühlsachterbahn zwischen lustigen Storys, verknoteten Gedankenspielen und schaurig-schönen melancholischen Liedern. Der Straubinger Singer/Songwriter mit großem Talent zum Alleinunterhalter lädt sein Publikum ein, in den Kellner-Kosmos abzutauchen, ein wildes Panoptikum, bunt wie auf einem Jahrmarkt. Und dort steht auch immer ein Kettenkarussell.

Jeder mag gern mitfahren und fliegen, aber dem einen wird im Saurausch schlecht, der andere kann sich’s nicht leisten,der eine genießt sorglos die größten Freiheitsgefühle und den Blick aus einer anderen Perspektive, der andere täts gern, traut sich aber ned. Wünsche und Träume lassen einen manchmal im Glückstaumel hochfliegen bis zum Schwindel, bevor einen Ängste und Sorgen wieder ganz unten landen lassen. Und dann sind meine, deine, unsere Fehler immer mit an Bord.


30.Juli 2017  Beginn 18°°Uhr

Frankorigines "Mir wolln doch bluß spilln"

Vier Ureinwohner Nordostoberfrankens spinnen musikalisch einfach drauf los, bringen Songs mit, die sie schon immer mal spielen wollten: ob Klassiker oder verschütt gegangene Perlen der Rock und Popmusik – egal, solange sie Spaß daran haben. Das Ganze ohne den Zwang, alles vom Original kopieren zu müssen.
Die Suche nach einem geeigneten Sänger blieb erfolglos, so fingen Gerd und Harry an auf fränkisch zu texten, um die Interpretationen noch eigener zu machen. Eigener Text, eigene Arrangements, da muss der Schlagzeuger ran zum „Singen“, der kann das nicht wirklich - wurscht, das macht es noch eigener, Hauptsache authentisch.Musik ohne synthetische Sounds von vier gewieften Kötern, die nur spielen wollen.

 

Besetzung:
-Jonny Pechstein 
-Gerd Roßner
-Harry Tröger
-Ralf Wunschelmeier